
KION senkt mit Nova die SAP-Gesamtkosten deutlich und verbessert weltweit die Qualität der Implementierungen
86 %
Durchschnittliche Zeitersparnis über alle Aufgaben hinweg
15 Min.
Für Störungsanalyse und -behebung, die zuvor 2–3 Stunden dauerten
9,7/10
Bewertung durch KION-Nutzer; 100 % empfehlen Nova weiter
“Nova Intelligence erfüllt die beiden Anforderungen, die für uns am wichtigsten sind: Systeme zu betreiben, die wirklich Clean-Core-konform sind, und die Entwicklungsleistung zu erreichen, die unsere SAP-Landschaft erfordert. Die Ergebnisse waren hervorragend.”
Carsten Engelbrecht
CIO
Wenn Sie schon einmal online eingekauft haben, wurde Ihre Bestellung wahrscheinlich irgendwann in einem Lager bearbeitet, das mit einem KION-System ausgestattet und automatisiert ist – und mit einem der zwei Millionen Flurförderzeuge transportiert, die KION weltweit in Betrieb gebracht hat. SAP unterstützt nahezu alle Bereiche des Unternehmens: von der Vernetzung der Distributionszentren über die Wartung der Fahrzeugflotten bis zur Konfiguration der Logik, die den Transport von Paletten steuert.
Die Herausforderung
Über Jahre ist die SAP-Landschaft von KION um zahlreiche Eigenentwicklungen und individuelle Konfigurationen gewachsen. Sie unterstützt immer mehr Produktlinien und Prozesse, mit denen 42.000 Mitarbeitende in über 100 Ländern arbeiten. Damit wächst auch die technische Schuld. Betreut wird dieses zentrale Systemfundament von einem weltweit verteilten Expertenteam, dessen Arbeit nicht immer denselben Regeln folgt oder einheitlich dokumentiert wird. Diese Unterschiede machen die SAP-Landschaft noch komplexer und erhöhen die Gesamtkosten für ihren Betrieb und ihre Weiterentwicklung.
KION hat sein S/4HANA-System nach dem Greenfield-Ansatz neu aufgebaut: ein zentrales System für alle Tochtergesellschaften weltweit, das auf Clean-Core-Prinzipien beruht. Im Zuge der Geschäftstransformation wurde die gesamte Prozesslandschaft neu gestaltet und dokumentiert. Wie bei den meisten Greenfield-Programmen ließ sich jedoch nicht alles von Grund auf neu entwickeln. Auf Wunsch der Fachbereiche wurden einige Eigenentwicklungen aus dem alten ECC-System nach S/4HANA übernommen. Sie wurden für den Betrieb auf S/4HANA angepasst, aber nicht eigens dafür konzipiert. Dieser Code funktioniert, schöpft jedoch weder das Leistungspotenzial der neuen Plattform aus noch erfüllt er den Clean-Core-Standard, auf dem das System aufbaut. Das SAP-Team steht damit vor einer doppelten Aufgabe: die bestehenden technischen Schulden abbauen und verhindern, dass sie in neue Entwicklungen einfließen.
Die Lösung: eine agentische Plattform, die KION dem Clean Core näherbringt
KION setzt bei seiner SAP-Arbeit auf Nova Intelligence, weil die Plattform die Systemlandschaft in zweierlei Hinsicht verbessert: Sie vereinfacht bestehende Implementierungen und beschleunigt sie erheblich. Zugleich sorgt sie dafür, dass neue Entwicklungen und Prozesse den Clean-Core-Standards entsprechen. So kann KION die Komplexität im bestehenden Code abbauen und vermeiden, dass sie sich in neuen Entwicklungen erneut aufbaut.
SAP Solution Architect Saber Lamine berichtet über die Effizienzgewinne, die er und weitere SAP-Experten bei KION gemessen haben. Sie nutzen Nova, um ihre SAP-Landschaft zu verstehen, Änderungen umzusetzen und bei künftigen Entwicklungen höhere Standards einzuhalten.
Verstehen und recherchieren
Das KION-Team nutzt Nova, um relevante Informationen aus seiner SAP-Landschaft zu finden und einzuordnen. Die Recherche zu SAP-Artefakten und Tabellen dauerte zuvor im Durchschnitt mehr als drei Stunden, mit Nova nur noch gut zehn Minuten. Informationen zusammenzutragen, wofür früher Wochen nötig waren, gelingt heute in Stunden. Bei Störungen im Produktivbetrieb ist der Zeitaufwand für Ursachenanalyse und Behebung von zwei bis drei Stunden auf 15 Minuten gesunken – eine Reduktion um 90 %.
Dabei macht Nova auch Erfahrungswissen dauerhaft zugänglich. Die Plattform analysiert das Verhalten des SAP-Systems und den individuellen Code und erstellt daraus Diagramme zur Geschäftslogik sowie fachliche Spezifikationen – in den Vorlagen von KION und bereit zur Prüfung. Wissen, das bislang möglicherweise nur einzelne Experten hatten, wird so zur gemeinsamen Arbeitsgrundlage: etwa die Logik hinter einer individuellen Transaktion oder die Gründe für eine bestimmte Prozesskonfiguration.
Entwickeln und modernisieren
Nova hat den durchschnittlichen Zeitaufwand für Refactoring und Entwicklung um 80 % reduziert. Das KION-Team setzt Nova für beides ein: Es bringt langjährig genutzten Produktivcode auf den aktuellen Stand, optimiert Reports und behebt Fehler. Dazu gehören auch Funktionen, die aus dem alten ECC-System nach S/4HANA übernommen wurden – Code, der auf der neuen Plattform läuft, aber nie für sie entwickelt wurde. Er funktioniert, ist jedoch langsam, verbraucht mehr Systemressourcen als nötig und erfüllt die Clean-Core-Standards nicht. Diesen Code verbessert KION unter anderem mit Nova.
In einem Fall analysierte und optimierte ein KION-Entwickler mit Nova zwei Reports aus dem Bereich Sales and Distribution. Nova erkannte dabei mehrere Verbesserungsmöglichkeiten sowie einen schwerwiegenden Fehler in einer CDS View, den ein anderes KI-Werkzeug in einer früheren Version verursacht hatte, und implementierte eine Korrektur. Nachdem der Entwickler die modernisierten Reports in den Produktivbetrieb übernommen hatte, sanken die Anwendungslaufzeiten um 65 % beziehungsweise 81 %. Der HANA-CPU-Verbrauch – einer der teuersten Kostenfaktoren jeder SAP-Landschaft – ging um 85 % zurück.
„Nova verbindet sich mit unserem tatsächlichen System und führt die Arbeit bis zu einem getesteten, transportfähigen Ergebnis aus. Bevor es in Produktion geht, durchläuft es dieselbe Prüfung wie die Arbeit jedes Entwicklers. Der Unterschied liegt darin, wie viel Zeit unsere Experten dadurch zurückgewinnen. Es fühlt sich nicht so an, als würden wir Agenten einsetzen, sondern als hätten wir ein ganzes zusätzliches Team kompetenter Kollegen eingestellt.“ – Saber Lamine, SAP Solution Architect
Neue Entwicklungen: Clean Core von Anfang an
KION prüft mit Nova für jede neue Anforderung nach dem Fit-to-Standard-Prinzip, ob die von SAP bereitgestellten Funktionen sie bereits erfüllen – bevor eine individuelle Implementierung freigegeben wird. Wo eine Eigenentwicklung unvermeidbar ist, setzt Nova sie Clean-Core-konform um und dokumentiert dabei die Entwurfsentscheidung. Genau so sollen neue Entwicklungen auf dem S/4HANA-System entstehen: mit Spezifikationen, Code und Dokumentation, die von Anfang an zusammenpassen und nicht erst Jahre später rekonstruiert werden müssen.
Standards durchsetzen und Risiken senken
Wo weiterhin Eigenentwicklungen nötig sind, passt sich Nova an die Regeln und Arbeitsabläufe des Unternehmens an. KION kann dadurch seine eigenen Verfahren für das Änderungsmanagement, Namenskonventionen, Entwicklungsrichtlinien und Dokumentationsanforderungen in Nova hinterlegen. Die Ergebnisse entsprechen diesen Vorgaben von vornherein. Bei jeder Neuanlage oder Änderung eines Objekts hält sich Nova an die Governance von KION.
Diese eingebauten Leitplanken sind für eine Organisation mit 80 SAP-Experten entscheidend. Deren Arbeitsweisen werden durch unterschiedliche Projekte geprägt und weichen zwangsläufig voneinander ab. Indem KION die Clean-Core-Regeln einmal hinterlegt und Nova auf seine Umgebung abstimmt, schlagen sich diese Unterschiede nicht mehr in den Ergebnissen nieder: Alle werden zu Implementierungen angeleitet, bei denen Sicherheit von Anfang an berücksichtigt wird und die gut dokumentiert sowie für Audits vorbereitet sind. KION geht noch einen Schritt weiter und führt eine von Nova unterstützte Qualitätsprüfung ein. Sie prüft jede Änderung, bevor der zugehörige Transport für das Qualitätssicherungssystem freigegeben wird. Nur Änderungen, die den Standard erfüllen, gelangen in die nachgelagerten Systeme und entsprechen damit den Clean-Core-Vorgaben. Diese Prüfung gilt für bestehenden und neuen Code gleichermaßen. So unterliegt alles, was KION ausliefert, einem einheitlichen Standard.
Nova Intelligence: leistungsfähigere SAP-Teams bei niedrigeren Gesamtkosten
Bei KION deckt Nova beide Aufgaben ab, die nach dem Wechsel zu S/4HANA entscheidend sind: die Bearbeitung älterer, aus ECC übernommener Funktionen und neue Entwicklungen nach Clean-Core-Prinzipien. In beiden Fällen leistet Nova dasselbe: Die Plattform macht den Code verständlich, bringt ihn auf den geforderten Stand und stellt sicher, dass auch künftige Entwicklungen die Vorgaben einhalten.
Nova erfüllt bei KION zwei Aufgaben zugleich. Die Plattform verschafft dem SAP-Team Zeit und Kapazität: Über Aufgaben wie Spezifikationserstellung, Recherche, Programmierung und Störungsanalyse hinweg beträgt die durchschnittliche Zeitersparnis 86 %. Gleichzeitig sind die Clean-Core-Richtlinien von KION direkt in Nova hinterlegt. Jede Anforderung, die Nova mit Standardfunktionen erfüllt, und jede durchgesetzte Governance-Vorgabe verhindern, dass neue technische Schulden in der SAP-Landschaft von KION entstehen.
Beide Effekte verstärken sich gegenseitig: KION erreicht mit demselben Team mehr, und weniger von dem, was heute entwickelt wird, verursacht morgen Wartungsaufwand. Abläufe mit Nova zu verbessern und dabei verbindliche Standards einzuhalten, ist ein wesentlicher Beitrag dazu, die SAP-Betriebskosten für das 11-Milliarden-Euro-Geschäft von KION zu senken.
Alle Zitate wurden aus dem Englischen übersetzt.

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